Body Parts revisited


'Body Parts,' Esquire, magazine article, 2006


Design: Peter Grundy (Grundini). Art Direction: Alex Breuer

Möglich ?



Konstantin Datz
  Orakel: überfordert mich

Stammbaum

Anschauung ohne.... dann Begriff

  Etwas

  Etwas

  Etwas

  dann..


  Orakel: "manche Dinge müssen sich   
  entwickeln bis sie klar werden"

how to sing


How To Sing: Lilli Lehmann’s Illustrated Guide, 1902



Rituale wie vor 100 Jahren

  Visite !

  Kognition: nach hinten abnehmend

  Arbeit: nach hinten zunehmend

  beste Position: 4. Platz

Molecular Visualizations of DNA



In humans, this process is happening at the staggering speed of 3,000 DNA bases per minute. And in bacteria? Would you believe 30,000 bases per minute?!? That’s 500 nucleotides per second!!!

Quelle: via  Megacosm





über die Diagnostik

movingthestill:

Title:  Case ZoomArtist: David Pakcer
Title: Case Zoom

Artist: David Pakcer

Kopfschmerz zu Bild,
Bild zu Aneurysma,
Aneurysma zur Angio,
Angio zur Versorgung,

....

der Irrtum ...


Quelle: Internet
 ...ist ein falsches Für-Wahr-Halten.
Der Irrtum wird bereut.

Anfall: f(x) g(x)

 

Ausfall: f(x), g (y) : schaut nach x, ist y gelähmt 

Anfall: f(x), f(x) : schaut nach x, ist x gelähmt

...weniger als 1 %

Quelle: Internet
Sie sehen weniger als 1 % des elektromagnetischen Spektrums.

Die Vorstellung ........

Merkmal und Begriff, die falsche Form

die Merkmale a+b+c+d.. ergeben nicht den Begriff.

Sie sind in der falschen Form zusammengesetzt.

Not-Fall


inspired by MUMOK



....alles was der Fall ist"

Formlos

x                                                  y
Y. klare Form ohne deutlichen Inhalt

X. Form-los

die Form zerrinnt

f(x), g(y)

Form

Morton Feldmann löst sich auf

Der Gedanke zerrinnt.




Er wird undeutlich (im Merkmal) und unklar (im Begriff).



Im Begriff dominiert die Form (Gestalt) über den Inhalt.



Wenn die Form verschwindet löst der Begriff sich auf.

H & H partners in stroke medicine

inspired by Magnus Gojen

Formaliter versus Materialiter

inspired by: Magnus Gojen who was inspired by Titian, Venus of Urbino, 1538
Sie denken eine Form = Funktion, oder sehen einen Inhalt = materielle Beschaffenheit

Sabixta

Marcus Gojen:
About Magnus Gjoen's prints examines how to change peoples relationship and preconceived notions of objects. Something which is potentially extremely destructive can be made into beautiful yet fragile objects of art. It's this misconception of beauty which Magnus Gjoen wants us to see in a different light, being it weapons, animals or the human race itself. The latter which is capable of creating immense beauty but also capable of destroying it all. Taking inspiration from street and pop art and juxtapositioning it with fine art, he creates new and modern takes on old masterpieces or manipulates something powerful and strong into something fragile but beautiful. He often questions the correlation between religion, war, beauty & destruction in his art. Magnus Gjoen was born in London to Norwegian parents and studied design in London and Milan and works as a designer/graphic designer for Vivienne Westwood.


inspired by: Magnus Gojen 

NICHTS = ETWAS

unklar und undeutlich
Begriff ohne Merkmal: Zuweisung: "Knie rechts"
Sie fragen: was ist das für ein Problem?
Was denkt der Zuweiser?
Begriff ohne Inhalt, leerer Begriff
LEER


Merkmal ohne Begriff: "..schreit auf und erwacht"
Sie fragen: was ist das für ein Symptom?
Ich sehe keine Krankheit
Merkmal ohne Begriff, blindes Merkmal
BLIND


LEER verhält sich zu BLIND, wie
UNKLAR zu UNDEUTLICH, wie

Begriff zu Merkmal, wie
Syndrom zu Symptom

wie NICHTS

die Bildgebung erweitert den Sinn beim chronisch subsdurales Hämatom.

zu ETWAS

Nichts

Das Merkmal ist das Problem mit dem ein Mensch sie konfrontiert.

Sie fragen: "Was führt Sie zu mir, was ist das Problem, ihr Problem?"

Mr. EvidenZ: Nichts ist ein Begriff ohne Gegenstand. 

Ein Begriff ohne Inhalt ist leer. IK







unklar und undeutlich

Sie hören/sehen undeutliche Merkmale: irgendwie Schwidel im Hinterkopf, es Kribbelt irgendwo, manchmal jetzt gerade nicht. Diese Symptome sind unspezifisch, der Status ohne fokalen Befund.

Sie bekommen die Symptome räumlich und zeitlich nicht unter einen Begriff. Der Begriff und seine Merkmale ist Ihnen unklar.

Sie stehen in der Dämmerung in der Wiese und sehen ETWAS, das Sie nicht erkennen. Gestern war es noch nicht da. Sie haben eine undeutliche Anschauung ohne Begriff. Sie haben keine Ahnung aber es ist ETWAS.

Orakel: "der Patient nicht deutscher Muttersprache schildert die Symptome des chronisch subduralen Hämatoms, der Parkinsonpatient im OFF schildert eine SAB"

Mr. EvidenZ: bei undeutlichen Symptomen und unklarem Begriff hilft Diagnostik (als Erweiterung der Sinne nicht der Idee, Idee haben Sie keine)

Orakel: "can`t talk - can`t tell Situationen"

Mr. EvidenZ: "es war ihm wert wegen ETWAS herzukommen"

Orakel: "Es ist nicht Nichts"




unklar und deutlich

Sie hören/sehen deutliche Merkmale: Somnolenz + EPMS Symptome + Anfälle + über lange Zeit. Diese Symptome sind spezifisch, der Status mit fokalem Befund.

Sie bekommen die Symptome räumlich und zeitlich nicht unter einen Begriff. Der Begriff ist Ihnen unklar.
Sie wissen die Diagnose nicht.
Wenn Sie in der Wiese stehen, dann sehen Sie häufig eine bestimmte Blume. Ihre Merkmale sind deutlich vor Ihren Augen, sie erkennen Sie sogar immer wieder, aber sie haben keinen klaren Begriff von ihr. Sie erkennen Sie, aber kennen Sie nicht.
Orakel: "NMDA Enzephalitis, MELAS´"
Mr. EvidenZ: "einst unklare Begriffe aber klare Merkmale".

Orakel: "Sie lassen Andere = Viele denken, die Experten, sie speichern das Bild ab und warten..."

Mr. EvidenZ: "aber es bleibt unklar"

Orakel: "Geduld"

klar und undeutlich

Sie hören/sehen undeutliche Merkmale: Schwindel, Gangunsicherheit, fraglicher Nystagmus, erhöhter RR. Diese Symptome sind unspezifisch, der Status allgemein, kein fokaler Befund. Sie denken aber einen klaren Begriff dazu.
Wenn Sie von sehr weit weg ein Haus sehen, dann sehen Sie es undeutlich aber denken es als klaren Begriff, als Haus.

Orakel: "chronic fatigue, Fibromyalgie, complex regional pain syndrome, burn out"

Mr. EvidenZ: "klare Begriffe (weil eben als Begriff gedacht) aber unklare Merkmale.

klar und deutlich

sie sehen/hören deutliche Merkmale ("Kopfschmerz wie noch nie") und denken klar den Begriff  ("SAB").

Sinne und Gedanken


Das Syndrom (griechisch σύνδρομος sýndromos ‚begleitend‘, ‚zusammentreffend‘; aus συν syn ‚zusammen‘, ‚mit‘ und δρόμος drómos ‚der Weg‘, ‚der Lauf‘) ist in der Medizin und Psychologie das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Krankheitszeichen, sogenannter Symptome. Wenn sowohl Ätiologie als auch Pathogenese bekannt sind, handelt es sich um ein Krankheitsbild. Von Syndrom wird häufig dann gesprochen, wenn es sich um zumindest in gewisser Hinsicht einheitliche und in vergleichbaren Fällen ähnliche Krankheitszeichen handelt. (Wikipedia)

Begiffe werden gedacht. Syndrome sind Begriffe, bestehend aus Merkmalen welche ihre Symptome sind. Die Begriffe können klar oder unklar (hier verwenden andere das Wort "dunkel") sein. Ihre Gedanken (Begriffe) zu den wahrgenommenen Merkmalen sind klar oder unklar. Sie sagen: Es ist mir klar was sein Problem ist, oder: Es ist für mich nicht klar was ich da sehe oder höre.  
Der Begriff ist eine Erkenntnis  

Merkmale werden wahrgenommen. Merkmale sind die Symptome. Sie sind an ihre Sinne gebunden.  Die Merkmale ergeben den Begriff, füllen ihn aus, sind seine Materie zu denen er die Form ergibt. Merkmale können deutlich oder undeutlich sowie vollständig und unvollständig sein. Der Begriff wird meist nicht vollständig von seinen Merkmalen erfüllt.  Sie sagen: Er kam mit völlig undeutlichen Beschwerden   
Das Merkmal ist eine Anschauung

  • Merkmal verhält sich zu Begriff, wie
  • Symptom zu Syndrom, wie
  • Anschauung zu Erkenntnis.

Anschauung geht dem Begriff VORAUS

Merkmal und Begriff

Das Merkmal nehmen wir mit unseren Sinnen wahr,
der Patient ist die Quelle dazu.

Der Begriff wird gedacht, ihr Wissen ist hier die Quelle.

Sinne und Verstand

Orakel: "Neuro- Analogie"

>Borgen verhält sich zu Schenken, wie
Mieten zu Kaufen.< (Lazarus Bendavid)

>Sinne verhalten sich zum Verstand, wie
Merkmale zum Begriff.<

>Merkmale verhalten sich zum Begriff, wie
Symptome zur Diagnose>

Mr. Evidenz: "heißt..?"

Orakel:
Symptome verhalten sich zur Diagnose, wie
Erfahrung zum Buch, wie
Chaos zur Ordnung, wie
Schockraum zu Guidelines, wie
Irrtum zur Wahrheit, wie
Fehler zur Regel, wie
Meer zur Insel, und
Nacht zum Morgen.

Mr. EvidenZ:  wie Orakel  zu. Evizdenz
Mit dieser Analogie können Sie keine Diagnosen stellen, noch wissen Sie etwas über sie.
Aber sie können eine Regel erkennen, mit der sie ahnen, wann sie in einer Handlund stecken auf die eine Diagnose folgt. Sie folgt auf das Merkmal.

40.000 Augenblicke

der Maryllen- oder sog. Pfyrsichkern
Dieser Blog hat heute 40.000 Klicks erreicht. Zeit für eine Hallo. Der Blog ist eine Begleitung für meine Vorträge und wurde dann zu einer Denk-Art.
Ich habe mit klinischen Mustern aus der Akutneurologie begonnen, weil Mustererkennung im Notfall lebenswichtig sein kann. Ich wollte zeigen, dass Medizin bildliche Anschauung, gefolgt von begrifflichem Denken und Urteilen über Begriffe ist. Es ist aber auch das ärztliche Bauchgefühl, welches sonst öffentlich sehr selten zu Wort kommen darf, in der fiktiven Person des Orakels, vertreten. Sein Gesprächspartner, Mr. EvidenZ, liefert die Zahlen zum Fall. Diese duale Sichtweise, aus dem evidenzbasierten und dem intuitiven Winkel, scheint mir spannend. Wir haben dann, quasi zu Dritt, heikle Themen wie das Vorurteil, den Fehler, den Irrtum und den Zufall in der Medizin besprochen. Es geht mir nicht um Vermittlung von Fakten oder Regeln wie in einem Lehrbuch, dazu habe ich ungeprüft nicht die Befugnis, sondern um den Anstoß zur kritischen Reflexion unserer Tätigkeit als Mediziner. Es geht um Kritik, beginnend an mir.

drxmarylle@gmail.com

aber auf der Zuweisung steht...

Linke Spalte: die Zuweisungen sagt...

Rechte Spalte: der Patient sagt....

Sie können in der Ebene der Merkmale (Symptome), der Begriffe (Diagnosen) und der Negation  (des Ausschlusses) angesprochen werden.

In allen Fällen denken Sie über eine Wirklichkeit ANDERS

der Irrtum

Herr P hatte keinen Anfall,
die Streckschablonen wurden mit Zuckungen verwechselt, die Bewußtseinsstörng und Hemiparse als postiktal gedeutet.

Jetzt ist genauseo klar und deutlich eine Basilaristhrombose möglich.
Die Bildgebung bringt Wirklichkeit.

Da der Patient "neurologisch" war, wurde eine Erklärung zur Ankündigung angedacht.

Der angedachte Patient kann zum Irrtum führen, wenn Sie nicht selber denken.

Jemand anders denkt statt Ihnen, sie übernehmen den Gedanken. Wenn sie diesen anderen Menschen kennen und ihm vertrauen ist es gut so,  ansonsten übernehmen sie vorerst nur Dichtung.

Der Irrtum ist ein falsches-für-wahr-halten ihrerseits. Sie nehmen logisch etwas für wahr was inhaltlich nicht der Wriklichkeit entspricht...aber es hätte so sein können

Unbeabsichtigt nehmen sie eine falsche Realität für wahr weil sie also formell richtig sein könnte.

Der angedachte Patient ist doppelt schwer weil sie zunächst einen fremden Gedanken überwinden und dann den eigenen entwickeln müssen.


Könnte  =  Möglichkeit

Sein = Wirklichkeit

der angedachte Patient

Herr P wurde in der Unfallambulanz gesehen,
er habe dort einen "Anfall" gehabt.
Jetzt sei er noch somnolent und halbseitig gelähmt.Er wird zu Ihnen geschickt.

In ihrem Verstand ist klar dass er einen generalisierten Anfall mit postiktalem Dämmerzustand und postiktaler Hemiparese haben könnte.

Ihre Einbildungskraft stellt sich den Patienten vor, postiktal mit Toddscher Hemiparese.

Alles klar und deutlich (contiune)...

Zufall

Zufall ist (scheinbare) Kausalität
jedoch ohne Regel.

Ein Zustand dessen "Nicht-sein" auch
sein kann.

Cave: Gewohnheit kann zur Regel werden.



Kausalität

Befreiungsmanöver folgt auf Lagerungsmanöver weil...(auf A folgt B)
Kausalität ist Veränderung (A wird zu B)
mittels einer Regel.

Modalität

Nur Weniges das Möglich ist,
ist Wirklich.

Alles was Wirklich ist,
ist Möglich.

Sehr Weniges ist Notwendig

der Vernunftschluss, allgemein

problematischer Schluss

hypothetischer Schluss

Inhalt und Form

Zufall

Zufall ist Kausalität ohne Regel
(A folgt auf B ohne Regel)

Kant im Notfall